Warum wir für die Fernwartung RustDesk selbst betreiben
27.10.2025 · Inhaltlich überarbeitet am 29.10.2026
Für unseren Remote-Support setzen wir auf eine selbst betriebene RustDesk-Infrastruktur. Damit können wir zentrale Komponenten verwalten und den Support-Client auf unsere Arbeitsabläufe abstimmen.

Was wir selbst betreiben
Nach vielen Jahren mit TeamViewer haben wir uns für RustDesk entschieden. Die Möglichkeit, die ID- und Relay-Infrastruktur selbst zu betreiben, war ein wichtiger Grund für diesen Wechsel. Hinzu kommen die Anpassung des Clients und die Einbindung in unsere bestehenden Betriebsprozesse.
RustDesk nutzt einen ID-Server für die Vermittlung einer Verbindung. Soweit möglich, können die beteiligten Geräte anschließend direkt miteinander kommunizieren. Ist das nicht möglich, kann ein Relay-Server den Datenverkehr vermitteln. Selbsthosting bedeutet deshalb nicht automatisch, dass jede Sitzung vollständig über einen eigenen Relay-Server läuft.
Verbindungsaufbau in der RustDesk-DokumentationEigenbetrieb braucht Pflege
Mit der eigenen Infrastruktur übernehmen wir auch Aufgaben für deren Betrieb. Dazu gehören Updates, die Konfiguration von Zugängen und Netzwerkregeln, Dokumentation und Überwachung. Wir binden die Infrastruktur in unser Monitoring mit Zabbix ein.
Im Monitoring prüfen wir die für unseren Betrieb definierten Zustände und leiten aus auffälligen Meldungen Aufgaben ab. Updates, Zugriffsregeln und die Bearbeitung von Störungen bleiben damit Teil eines betreuten Dienstes.
Ein Client im anyWARE-Look
Wir nutzen eine lizenzierte RustDesk-Version, mit der sich der Support-Client an unsere Marke und Konfiguration anpassen lässt. So erhalten Kunden einen auf unsere Umgebung abgestimmten Einstieg in die Fernwartung.
Das Logo allein ist allerdings kein Nachweis für einen berechtigten Supportkontakt. Starten Sie eine Fernwartung im vereinbarten Supportgespräch und stimmen Sie mit unserem Team ab, welcher Zugriff für die konkrete Aufgabe erforderlich ist.
Herstellerinformationen zur Client-KonfigurationWas sich für unsere Kunden ändert
Der praktische Ablauf bleibt überschaubar: Im Supportfall starten Sie den von uns bereitgestellten Client. Unser Team begleitet Sie bei den weiteren Schritten und den nötigen Freigaben. Je nach System und Aufgabe können zusätzliche Berechtigungen erforderlich sein.
Für uns schafft der Eigenbetrieb mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei Konfiguration und Integration. Wir können wichtige Betriebsbausteine selbst verwalten, ihre Abhängigkeiten dokumentieren und die Betreuung mit unserem Serviceprozess verbinden. Die dafür notwendige Pflege ist Teil dieser Entscheidung.
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