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Phishing erkennen und richtig reagieren

28.5.2025 · Inhaltlich überarbeitet am 28.10.2026

Betrügerische Nachrichten können per E-Mail, Chat, SMS oder Telefon kommen. Entscheidend ist, ungewöhnliche Aufforderungen unabhängig zu überprüfen und einen Verdacht früh zu melden.

Die Aufforderung prüfen, nicht nur die Schreibweise

Angreifer können Namen, Signaturen und Kommunikationsstil überzeugend nachahmen. Auch ein echtes, kompromittiertes Konto kann betrügerische Nachrichten senden. Werden überraschend Zugangsdaten, eine Anmeldung, eine Zahlung oder vertrauliche Dateien verlangt, sollten Sie den Vorgang hinterfragen.

Einen unabhängigen Kontaktweg nutzen

Öffnen Sie einen benötigten Dienst über einen bekannten Zugang statt über den zugesandten Link. Prüfen Sie dringende Anfragen mit einer bereits bekannten Telefonnummer oder einem anderen etablierten Kontaktweg. Die Rückrufnummer in der verdächtigen Nachricht ist dafür kein verlässlicher Nachweis.

Links, Anhänge und QR-Codes nicht unbedacht öffnen

Ein vertrautes Dateiformat macht einen Anhang nicht automatisch sicher. Links können hinter Schaltflächen oder QR-Codes verborgen sein. Lassen Sie Verdachtsfälle über den betrieblichen Meldeweg prüfen. Leiten Sie potenziell gefährliche Inhalte nicht unkontrolliert an weitere Mitarbeitende weiter.

Wenn bereits etwas passiert ist

Ein Klick, ein geöffneter Anhang und eingegebene Zugangsdaten sind unterschiedliche Situationen. Melden Sie möglichst genau, was passiert ist, und beenden Sie die Interaktion. Nutzen Sie den festgelegten Notfallkontakt und einen vertrauenswürdigen Kommunikationsweg. Die IT entscheidet über weitere Schritte, etwa Gerätesicherung, Sperrung von Zugängen und Prüfung aktiver Sitzungen.

Ein Passwortwechsel allein muss bei einer Kontoübernahme nicht ausreichen. Ebenso ist das Einspielen eines Backups keine pauschale Erstmaßnahme nach jedem Klick. Die Reaktion sollte zum tatsächlichen Vorfall passen und vorhandene Nachweise erhalten.

Unternehmen brauchen mehrere Schutzebenen

Geeignete Anmeldeverfahren, gepflegte Endgeräte, Mail-Schutz, begrenzte Rechte und Schulungen ergänzen sich. Auch mit technischen Filtern bleiben Rückfragen und schnelle Meldungen wichtig. Vereinbaren und üben Sie den Ablauf, bevor ein Verdachtsfall auftritt.

Security Awareness im Unternehmen

Phishing-Meldewege vorbereiten

Wir prüfen mit Ihnen, wie verdächtige Anfragen erkannt, unabhängig überprüft und an die zuständige Stelle gemeldet werden. Daraus lassen sich passende technische Maßnahmen und Übungen ableiten.

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