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IT-Begriffe verständlich erklärt: Ein Glossar für Entscheidungen im Unternehmen

01.12.2023 · Inhaltlich überarbeitet am 28.10.2026

Technische Begriffe sind dann hilfreich, wenn sie Entscheidungen verständlicher machen. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Zusammenhänge für IT-Betreuung, Sicherheit und digitale Zusammenarbeit.

Betreuung und Service

Managed Services: Vereinbarte IT-Aufgaben werden regelmäßig durch einen Dienstleister übernommen. Welche Systeme, Zeiten und Reaktionen umfasst sind, ergibt sich aus dem Leistungsumfang. Monitoring: Überwachung definierter Zustände und Messwerte. Eine Meldung allein ist noch keine Bearbeitung oder Problemlösung.

SLA: Ein Service Level Agreement hält messbare Leistungen und Bedingungen fest. Reaktionszeit beschreibt den Beginn einer vereinbarten Reaktion; sie ist keine garantierte Lösungszeit. Incident: Eine ungeplante Störung oder Beeinträchtigung eines Services. Problem Management: Bearbeitung von Ursachen und wiederkehrenden Störungen.

Mehr zu verständlichen Serviceabläufen

Daten und Wiederherstellung

Backup: Eine Sicherung, aus der Daten oder Systeme wiederhergestellt werden können. Entscheidend ist, dass die Wiederherstellung geprüft wird. Archivierung: Geordnete Aufbewahrung von Informationen für einen bestimmten Zweck und Zeitraum. Ein Archiv und eine Datensicherung ersetzen einander nicht.

Snapshot: Ein Zustandsabbild innerhalb eines Speicher- oder Virtualisierungssystems. Es kann von derselben Infrastruktur abhängen wie die Originaldaten. Redundanz: Zusätzliche Komponenten oder Wege sollen bestimmte Ausfälle auffangen. Sie schützt nicht automatisch vor Fehlbedienung oder einer gemeinsamen Störungsursache.

RPO: Das Recovery Point Objective beschreibt den angestrebten maximal tolerierbaren Datenverlust als Zeitspanne. RTO: Das Recovery Time Objective beschreibt die angestrebte Zeit bis zur Wiederherstellung. Beide Ziele müssen zu Arbeitsabläufen, Technik und Tests passen.

Datensicherung und Wiederherstellung planen

Identitäten und Sicherheit

MFA: Mehrfaktor-Authentifizierung kombiniert unterschiedliche Nachweisarten, etwa Wissen und Besitz. Zwei Passwörter sind keine zwei Faktoren. Berechtigung: Festlegung, was eine Identität tun darf. Eine erfolgreiche Anmeldung bedeutet nicht automatisch, dass jeder Zugriff erlaubt sein sollte.

Phishing: Täuschende Kommunikation, die beispielsweise Zugangsdaten, Zahlungen oder schädliche Aktionen auslösen soll. Ransomware: Schadsoftware im Zusammenhang mit Erpressung, häufig durch Verschlüsselung und Datendiebstahl. Schwachstelle: Eine ausnutzbare Schwäche. Exploit: Eine Methode oder ein Werkzeug, das eine Schwachstelle ausnutzt; beides ist nicht dasselbe.

Firewall: Kontrolliert Verbindungen nach festgelegten Regeln. EDR: Endpoint Detection and Response unterstützt die Erkennung und Bearbeitung auffälliger Vorgänge auf Endgeräten. SIEM: Führt Sicherheitsereignisse zur Auswertung zusammen. Beide benötigen passende Konfiguration und zuständige Personen.

Zero Trust: Zugriffe werden anhand definierter Kriterien geprüft; der Standort im internen Netz allein begründet kein Vertrauen. ISMS: Ein Informationssicherheitsmanagementsystem organisiert den Umgang mit Risiken, Verantwortlichkeiten und Verbesserungen. ISO/IEC 27001: Eine Norm mit Anforderungen an ein ISMS. Eine Zertifizierung bezieht sich auf ihren ausgewiesenen Geltungsbereich.

Informationssicherheit bei anyWARE

Cloud und Infrastruktur

SaaS: Software wird als Dienst bereitgestellt. Die Nutzung erfordert trotzdem passende Konten, Rechte und Datenprozesse. On-Premises: Betrieb in einer selbst verantworteten Umgebung, häufig vor Ort. Hybride IT: Zusammenspiel verschiedener Betriebsumgebungen, beispielsweise lokaler Systeme und Cloud-Dienste.

Virtualisierung: Abstraktion von Ressourcen, etwa für mehrere virtuelle Server auf einem Host. Hypervisor: Die dafür eingesetzte Virtualisierungsschicht. Container: Ein Verfahren zur gekapselten Ausführung von Anwendungen, das sich vom Betrieb vollständiger virtueller Maschinen unterscheidet.

DNS: Ein verteiltes Namenssystem, das unter anderem Namen zu Adressen zuordnet. VPN: Eine geschützte Verbindung zwischen definierten Endpunkten über ein anderes Netz. TLS: Ein Protokoll zum Schutz übertragener Daten. Verschlüsselte Übertragung sagt allein nichts über Seriosität oder Sicherheit einer Anwendung aus.

KI und Schnittstellen

Generative KI: Erzeugt Inhalte auf Grundlage erlernter Muster und des gegebenen Kontexts. Ergebnisse können plausibel wirken und trotzdem falsch sein. Prompt: Eine Eingabe oder Anweisung für ein KI-System. API: Eine definierte Schnittstelle, über die Systeme Funktionen oder Daten austauschen.

Automatisierung: Wiederkehrende Schritte werden technisch ausgeführt. Auch automatisierte Abläufe brauchen Fehlerbehandlung, begrenzte Rechte und Verantwortliche. Governance: Regeln und Zuständigkeiten für Entscheidungen, Kontrolle und Weiterentwicklung. Bei KI umfasst das beispielsweise zugelassene Anwendungen und den Umgang mit vertraulichen Daten.

KI mit Organisation und Mitarbeitenden verbinden

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